Slartibartfass

Kapitel II: Liebe (Vollmondnacht) Lyrics
[PROTAGONIST:]
So hll' ich meinen Geist in Nebel,
Fessle ihn mit feuchtem Knebel
Und dennoch schweift mein Traum so weit!

Doch lass' ich dies nicht zu!
Bring ihn zurck in jene Zeit,
In der ich schlief in tiefster Ruh'.

[EINE SCHWARZ VERHLLTE GESTALT:]
Wie grausam da Erwachen ist!

[PROTAGONIST:]
Fiebrig rasend, tosend Herz,
Feurig kalter Seelenschmerz
Ungeduld zerreit den Geist,
Nur du der Frage Antwort weit

Gehetzt, gejagt und ruhelos
Hast' ich durch's Gestrpp
Fhl' nicht mehr das feuchte Moos,
Kein Weg fhrt mehr zurck

[DAS ORAKEL:]
Der volle Mond schien seltsam blass,
Durchs verrauchte Fensterglas

Und hllte dort mit dunklem Schein
Ihre nackten Leiber ein

Eng umschlungen tanzten sie,
Die Krper glnzend, feucht von Schwei,
Zu einer fremden Melodie,
Deren Herkunft niemand wei

Zwei Wesen nicht mehr Mensch noch Tier
Zwei Wlfe in gttlicher Ekstase
Die Nacht verleibt sich Tage ein

[DIE EINSAMKEIT:]
Klamme Finger graben sich
Tief ins feuchte Erdenreich
Die Hand zerschnitten kreidebleich,
Gekrmmt, verkrampft und starr vor Gicht,

Erschpft rieht' sich der Leib zu Grunde,
Ertrinkt im Blut der Erde Wunde,
Die in unbedachter Tat
Er doch selbst geschlagen hat




This lyric was posted anonymously. Not yet confirmed by Book of Metal.