[Lyrics by Vinterriket, November 2003]
Ein kalter Wind streift einsam durch das Dunkel des Unterholzes,
mit ihm ein grauenhafter, trber Nebel, der die Bume sanft unter sich begrbt.
Das dmmrige Licht des tief stehenden Herbstmondes verliert sich im unendlichen
Meer aus Nebel und berhrt die Wipfel der Tannen nur zaghaft.
Geheimnisvolle Gerusche hallen bengstigend durch diese mystische Welt und
begleiten meinen mhsamen Weg durch die Weiten dieses Labyrinths.
Meine weit geffneten Augen kmpfen verzweifelt gegen die grauschwarze Wand
aus sten und diesiger Luft, doch verzagen jh.
Schritt um Schritt, Atemzug um Atemzug begebe ich mich weiter ber den
moosbedeckten Waldboden, immer tiefer in die Dunkelheit, immer weiter,...
In einer schmalen Lichtung pltschert ein vertrumter Bach durch den Grund und spendet
neue Hoffnung, doch dessen Gerusche verschwinden jh in den Tiefen des Waldes.
Mit jedem Moment verschlingt die Dunkelheit mehr des sprlichen, letzten Lichtes
und triumphiert letztendlich bermchtig.
Ich begebe mich immer weiter durch das dichte Gestrpp, immer tiefer, immer weiter...
Angst und pure Verzweiflung regieren das Reich meiner Seele und treiben meine
Gedanken an den Abgrund des Wahnsinns.
Ich streife zeitlos durch diese niemals zu enden scheinende Finsternis,
die kein Ende zu nehmen scheint.
Doch pltzlich lichten sich die Nebel, die Morgendmmerung verdrngt die Nacht.
Der Mond versinkt ber den Wipfeln der dunklen Tannen.
Glasklare, frische Luft erfllt das Dickicht fr kurze Zeit mit neuer Kraft,
doch schon bald kehrt die allumfassende Dunkelheit, die Klte und das Grauen
mit aller Macht zurck...
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