Enid

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Der Tag Zur Nacht Sich Senkt... Lyrics
Im frhen Morgen Dunkel liegt
Das Land in fahlem Dunst;
Kein Ast, kein Zweig, kein Gras und Farn,
Das sich im Winde wiegt.

Doch kndet sich die rote Glut
Des Tages Anbruch an,
Die Dmm'rung schleicht betrchtlich nah,
mit gleissend heller Flut.

Bricht dann der Tag herein mit Macht,
Erwacht das mde Fleisch,
Der Kmpfer schpfet neue Kraft
Fr eine grosse Schlacht.

Das kleine waldumsumte Tal
Geflutet wird mit Licht
Erfllt wird's bald von Schwertern, Schilden
Rittern, dicht an dicht.

Welch wundersame Spannung,
Sich in den Helden regt;
Die rnst'ge Lust zum Kampfe,
Sie durch die Lande trgt.

Der Klang von fremdem Horne,
Weckt ungeahnten Mut,
Die gellnden Kampfesschreie
schrn noch des Ritters Wut.

In wildem, strm'schen Laufe
Geht's in die Schlacht hinein
Des Gegners Helme blitzen
In strahlend weissem Schein.

Die Schwerter zucken nieder
Von rstem Hass gefhrt
Sie metzeln Fleisch und Knochen,
Sie schlachten ungerhrt.

Nach Stunden rohen Wtens
Der Boden blutdurchtrnkt,
Das Gras bedeckt mit Leichen
Der Tag zur Nacht sich senkt.




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