Wind.
Schritte.
[ERZHLER:]
Stattlich schleicht der finstere Gesell fast ungetrbt durch diese Blut geste Nacht hinein in einen dreisten Morgen - der Winter hlt noch einmal Wacht. Er streift an starren sten, tndelt zrtlich Zweig fr Zweig und schleift die Gabel durch den harten Schnee. Der Tann verneigt sich vor dem Schnitter und ein ekelhafter Hauch verweht das rote, bitterkalte Weh.
Still.
Grausam wogt der Wind.
[Der Erzhler atmet ganz ruhig aus]
Der Winter hat das letzte Wort und just sein finsterer Gesell hetzt fort, weit fort. Ein eisges Bchlein fest vor Augen, die bse Fratze schwarz verhllt, blickt er ein letztes Mal hinauf zu Berg und Klamm und wei, dass ihn hier nichts mehr erwarten kann. Gleich wird er die Gabel in den Eisbach tragen,
sich leis an all den frischen Flocken laben und einen losen Einbaum zu sich ziehen, um dann ganz still hinab ins Tal zu fliehen. Es ist seine letzte Lust.
Dann fhrt er los, der finstere Gesellzum Ende seiner Wege.
[Akkordeon.]
[Wind.]
Ein kleines Weilchen spter
Fustapfen.
Ein hageres Mnnlein, voll Blut und fest in Ketten, stapft vllig irr hinab ins Tal.
[ANATOL:]
Sie sind alllllleeee tot.
Tot. Alle tot. Ahhhhhh
Winter, wo ist dein Gesell? Wo ist er denn?
[sthnt und schaudert]
Ich bin der schnde Anatol und stapfe durch den Wald.
Die Nacht war schn und wundervoll, beim Spielen war es kalt
Ich war das nicht
Ich war das nicht
Alle tot.
Ahhhhh
Ahhhh
Alle totalle tot.
[Akkordeon.]
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